Erst seit den 80er Jahren des letzten Jahrtausend gibt es die
Warenautomaten in Deutschland; und zwar durch die Firma STOLLWERK die im
großen Stil erstmals ihre Warenautomaten gefüllt mit Schokolade, Bonbons
und andere leckere Sachen aufstellte. Das älteste Deutsche Patent wurde im Mai 1883 an
EMIL WIRBA und FERDINAND UECKER aus Berlin vergeben. Diese beiden Herren
entwickelten den " Automatischen Verkaufsbehälter für Zigarren".
Die locker im Gerät aufgestellten Zigarren werden hier durch eine Schaufelwalze zur Ausgabe befördert, nachdem ein Sperrmechanismus durch die eingeworfene Münze entriegelt und die Walze durch Drücken des Knopfes auf dem Deckel bewegt worden ist.
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Bis zum Jahre 1887 wurden insgesamt 35 Patente vergeben. Neben Verkaufsautomaten für alle Waren aller Art, gab es bereits konstrucktionen für Schaustellungsapparate, Elektriesierer, Kraftmesser und Wagen. Das rief dann auch im gleichen Jahre die Presse auf den Plan, weil es zunehmend öffentliches Interesse fand. In München gab es eine Reihe von Münzwagen und in Hannover erregte ein Schokoladenautomat "aufgestellt im dortigen Zoo" die Aufmerksamkeit.
Dank interessanter Kontakte zu Konstrukteuren und Herstellern gelang es LUDWIG STOLLWERCK die Produktion eones umfangreichen Sortiments zu entwickeln.
Für die Mechanik war MAX SIELAFF aus Berlin, und
für die Gehäuse die Zuerst gab es Wand - oder Thekenautomaten zum automatischen Verkauf, bald folgten dann auchStandautomaten, wie der Stollwerck Merkur-Automat. (siehe Foto) "Eines der schönsten Standautomaten der Geschichte"
Zunächst dienten diese Warenautomaten als
Probeverkäufer für Werbemittel der hauseigenen Schokoladenprodukte. |